Custom Fitting


Ein maßgeschneiderter Driver mittels Trackman Driver Fitting

”Mein bester Rat lautet daher, zu Ihrem Golfstore-Pro zu gehen und ein Trackman Driver Fitting zu buchen. Auf jeden Fall, wenn Sie den Driver austauschen wollen, doch es lohnt sich auch bei dem Driver, den Sie haben. Dabei erhalten Sie eine klare Aussage zu Ihrem Driver und Ihrem Schwung, und was Sie machen können. Außerdem macht es Spaß und ist lehrreich“, meint David Leet. 



Was ist der Unterschied zwischen einem gegossenen und einem geschmiedeten Eisen?


as Gießen von Eisen kann man mit dem Herstellen von Eiswürfeln in einem Gefrierschrank vergleichen – man verwendet eine Form, um eine Flüssigkeit in einen Feststoff zu verwandeln. Gegossene Eisen werden normalerweise aus einer Edelstahllegierung gefertigt. Der Stahl wird in einem Hochofen erhitzt, bis er schmilzt, und dann in eine Keramikform gegossen. Nachdem sich das Material abgekühlt hat, wird die Form aufgebrochen und der darin enthaltene Schlägerkopf wird freigegeben.

Bei geschmiedeten Eisen wird der Schlägerkopf dagegen aus einem einzigen Metallstück gefertigt. Bei Mizuno verwenden wir dazu Stifte aus Karbonstahl, die 25 cm lang etwa 2,5 cm dick sind. Das Metall wird so lange erhitzt, bis es rot glüht, und dann in die gewünschte Form geschmiedet.

Warum werden Mizunos Premium-Eisen, wie das MP-67 und das MX-25, immer geschmiedet?

 

Das Schmiedeverfahren führt zu größerer Einheitlichkeit und höherer Qualität im Metall. Das Gießen ist dagegen ein weniger aufwändiger Fertigungsprozess – ein gegossener Schlägerkopf kostet nur ungefähr die Hälfte eines geschmiedeten Kopfes. Der Nachteil des Gußverfahrens ist jedoch, dass beim Gießen in die Form immer winzig kleine Luftbläschen in der Metallstruktur verbleiben. Denken Sie wieder an Ihren Gefrierschrank: Egal wie vorsichtig Sie das das Wasser in die Form gießen, enthalten die fertigen Eiswürfel dennoch immer Luftblasen. Luftbläschen im Metall machen die Schlagfläche uneinheitlich, so dass zwei Schläge mit fast genau dem gleichen Auftreffpunkt sehr unterschiedliche Ergebnisse haben können. Und wenn größere Luftblasen im Metall verbleiben, kann dies sogar zu Bruchstellen führen.

 

Können auch durchschnittliche Golfspieler die Unregelmäßigkeiten in einem gegossenen Schlägerkopf spüren?

Vielleicht nicht, wenn sie keinen Vergleich haben. Falls sie jedoch einen gegossenen Kopf und gleich danach einen unserer geschmiedeten Köpfe spielen (die keine eingeschlossenen Luftbläschen haben), werden sie sofort bemerken dass der geschmiedete Schlägerkopf ein deutlich solideres und weicheres Gefühl bietet.

Für bessere Spieler ist es ganz offensichtlich. Wir haben einmal versucht, unseren hausinternen Pro hinters Licht zu führen, indem wir ihm zwei Eisen zum Ausprobieren gaben, die identisch aussahen. Wir sagten ihm, dass beide aus geschmiedetem Karbonstahl gefertigt wären, obwohl eines der Eisen aus gegossenem Edelstahl war. Sobald er das gegossene Eisen gespielt hatte, drehte er sich zu uns um und sagte: „Was ist denn das? Das fühlt sich ja wie tot an.“

Warum hört sich ein geschmiedeter Schlägerkopf ganz anders an als ein gegossener?

Dies liegt daran, dass die Luftbläschen, die beim Gießen im Metall verbleiben, die Geräuschvibration beeinflussen. Sie können sich dies wie folgt veranschaulichen: Füllen Sie zwei Gläser mit Wasser, eines mit sprudelndem Mineralwasser und das andere mit Leitungswasser. Tippen Sie die beiden Gläser dann mit einem Stift oder einem ähnlichen Gegenstand an. Das Geräusch ist völlig unterschiedlich. Das Mineralwasserglas ergibt ein stumpfes „Pip“, während das Glas Leitungswasser einen längeren „Di-i-i-ng“-Ton produziert. Die Bläschen dämpfen das Geräusch.

Das gleiche Prinzip gilt auch für Golfschläger. Gegossene Schlägerköpfe haben einen dumpfen Ton, weil das Metall Luft enthält. Das ist der Grund, warum sie sich stumpf anhören und warum sie ein totes Gefühl vermitteln. Unsere aus Karbonstahl geschmiedeten Köpfe (ohne Luftbläschen) erzeugen einen deutlich längeren Ton, der Ihnen als Spieler wesentlich mehr Feedback liefert.
 

Warum werden gegossene Eisen meistens aus Edelstahl gefertigt, während geschmiedete Schläger Karbonstahl verwenden?

Man könnte Karbonstahl auch im Gußverfahren verwenden, aber da er in geschmolzenem Zustand eine höhere Viskosität hat, fließt er nicht so gut in die Form und füllt die Details der Form nicht so effektiv aus. Geschmolzener Edelstahl ist flüssiger, so dass er eine Form besser und gleichmäßiger ausfüllt. Darüber hinaus ist 17-4-Edelstahl (die bekannteste Ausprägung von Edelstahl) fast doppelt so hart wie der Karbonstahl, der in geschmiedeten Schlägerköpfen verwendet wird. Diese Härte bietet größere Designflexibilität – beispielsweise kann man dünnere Cavity-Wände damit fertigen – aber sie bedeutet andererseits, dass Edelstahl nicht so gut zum Schmieden geeignet ist, da im Material Sprünge oder Bruchstellen auftreten können, wenn es gehämmert wird.

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